Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen oder Erbsen sind eine ausgezeichnete Quelle für pflanzliches Eiweiss, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie können den Cholesterinspiegel senken, das Risiko von Herzerkrankungen verringern und die Verdauung fördern. Hülsenfrüchte haben kaum Fett und gehören zu den komplexen Kohlenhydrate.
Allerdings enthalten Hülsenfrüchte auch sogenannte Antinährstoffe wie Phytinsäure und Lektine, die die Aufnahme von bestimmten Nährstoffen beeinträchtigen können. Durch Einweichen, Kochen oder Fermentieren können diese Antinährstoffe jedoch reduziert werden.
Allgemein sind Hülsenfrüchte eine gesunde Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung. Zudem stellen sie eine ausgezeichnete Proteinquelle für Vegetarier und Veganer dar.
1. Sättigungsgefühl
Hülsenfrüchte sind bekannt für ihre sättigende Wirkung. Durch den hohen Anteil an Ballaststoffen und Proteinen hat man ein langes Sättigungsgefühl.
2. Sorten von Hülsenfrüchten
- Erbsen
- Kichererbsen
- Bohnen (grüne, weisse oder schwarze Bohnen, Borlotti-Bohnen, Kidneybohnen)
- Linsen (gelbe, grüne oder rote Linsen, Belugalinsen)
- Mungobohnen
- Sojabohnen
- Lupinen
- Edamame
- Erdnüsse

3. Zubereitung
Die trockenen Hülsenfrüchte gründlich unter fliessendem Wasser abspülen, damit Schmutz und Verunreinigungen entfernt werden. Über Nacht einweichen lassen, um die Kochzeit zu verkürzen. Das Einweichwasser abgiessen und die Hülsenfrüchte in frischem Wasser, gemäss Angaben auf der Packung kochen. Die gar gekochten Hülsenfrüchte nochmals unter frischem Wasser abspülen und für verschiedene Gerichte verwenden.
